Sizilianische Hochzeit

Sizilianische Hochzeit


Viva la famiglia, viva l’amore

Ein Familienfest, voller Harmonie. Es geht temperamentvoll und herzlich zu, typisch italienisch eben. Ebenso typisch: Gemeine Mordversuche, die die Familie durchaus zu vereiteln weiß – in Mafiakreisen stört das die Heiterkeit nicht im Geringsten. Aber als sich die Situation verschärft, verlangt der Pate nach Aufklärung. Die Gerüchteküche brodelt. Die Hochzeitsgäste werden aktiv. Nicht nur am Ehrentisch, auch am Ende der Tafel tauschen sich die Gäste aus.


Kommentarbox:


A. Wagner schrieb am 06. Feb. 2012 - 10:45

Vor knapp zwei Wochen haben wir mit Kollegen die „Sizilianische Hochzeit“ im Sensapolis besucht. Ich gehe einfach mal davon aus, dass sie an Kritik (positiv wie negativ) interessiert sind. Daher beschreibe ich Ihnen kurz den Eindruck, den dieser Besuch bei uns hinterlassen hat.
Das Ambiente im Sensapolis war überraschend gut. Tagsüber als Indoor-Kinderspielplatz genützt, sind die Räumlichkeiten durchaus auch für eine Erwachsenen -Veranstaltung geeignet. Die Anordnung und die Deko der Tische (lange Tafeln und runde Tische) war sehr ansprechend. Auch der Service war in Ordnung, so dass wir nicht lange auf die Getränke und auf die Vorspeise warten mussten.
Die in der Menükarte ausgewiesene alternative Vorspeise wurde nicht serviert bzw. zur Auswahl gestellt. Es gab auch keinen Hinweis darauf und so war es für Personen, die mit rohem Fleisch (Carpaccio) nichts anfangen können, doch etwas unglücklich. Hauptgang und Nachtisch gab‘s vom Buffet. Wobei es speziell beim Hauptgang recht lange Anstehzeiten gab. Dies sollte anders gelöst werden; z.B. Zugänge zum Buffet von mehr als nur zwei Seiten, der Service kann durch „lotsen“ behilflich sein. In Anbetracht der Menge an Gästen war, die Qualität der Speisen in Ordnung. Bis auf das Pastagericht (verkocht und pappig) gab es im Großen und Ganzen nichts zu meckern. Die Desserts waren wirklich lecker, wobei auch hier die Zugänge zum Büfett von mehreren Seiten durch den Service besser geleitet werden sollte, denn auch hier gab es recht lange Schlangen.
Die Aufführung selbst hat uns recht gut gefallen. Bei der Commedia dell’arte musste man natürlich gut aufpassen, um die Darbietung interpretieren zu können (aber ein bisschen Nachdenken und Konzentration schadet nicht). Wir konnten der Geschichte folgen, hatten aber beim „Ermitteln“ manchmal Probleme. Aufgrund der großen Anzahl an Personen war es nicht möglich alle notwendigen Informationen und Indizien in Erfahrung zu bringen. Wenn man nicht selbst öfters im Raum unterwegs war, zufällig beim Auffinden von Indizien/Infos dabei war und mit allen möglichen Leuten gesprochen hat, war eine Ermittlung und das Mitraten nicht möglich.

Nach Rücksprache mit Bekannten, die andere Krimidinners besuchten, war die Anzahl an Personen wohl zu groß, um den Überblick zu behalten. Durch das Schlange stehen am Büffet verliert man zusätzlich Zeit, um zu ermitteln.

Wir denken daher, dass die Aufführung durch die Schauspieler besser geleitet werden sollte. Auch ist es sicher hilfreich, wenn der Stand der Ermittlung immer mal wieder für alle bekannt gegeben würde. Eine geringere Anzahl an Gästen wäre der Sache sicher zuträglich, man behält eher den Überblick. Spezielle Aufführungs- und Ermittlungspausen für die Mahlzeiten wären sich auch hilfreich.

Nun hoffe ich, dass ich nicht zu viel gemeckert habe. Trotz der o.g. „Negativpunkte“ war der Abend für uns unterhaltsam.

Herzliche Grüße

Andrea Wagner

Kommentar vom Moerderspielteam:
Liebe Frau Wagner,

Ihre Rückmeldung heute hat mich wirklich gefreut und auch positiv überrascht. Natürlich freuen wir uns über Kritik, positive wie negative. Eine so ausführliche und differenzierte Kritik wie Ihre, ist goldwert. Ich finde gar nicht, dass Sie in irgendeiner Weise „gemeckert“ haben, ganz im Gegenteil, Sie haben den Abend aus Ihrer Sicht geschildert und ich kann damit wirklich sehr viel anfangen. Vielen, vielen Dank.

Wir haben am 21. Februar leider zum letzten Mal öffentlich im Sensapolis gespielt, obwohl beide Parteien gerne weitergemacht hätten. Es lag mehr daran, dass wir nicht früher aufbauen oder beginnen konnten, weil die Kinder nicht vor 19 Uhr heim geschickt werden konnten. Außerdem hatten den ganzen Herbst über viele Interessierte nicht den Mut, diese Location auszuprobieren.  An diesem unseren letzen gemeinsamen Abend waren wir ausverkauft und haben bewusst 200 anstatt bisher 120 Gäste zugelassen, weil die „Sizilianische Hochzeit“ mit mehr Gästen mitreißender und stimmungsvoller ist. Aber auch das ist nur unser Eindruck, ich kann mir vorstellen, dass manch einer das Gefühl hat, nicht an alle Informationen  heranzukommen. In der Commedia dell Art werden aber alle Gerüchte und Motive dargestellt, wenn man sich auf diese Art Theater einstellen kann und wie Sie richtig erkannt haben, genau hinschaut.

Was eindeutig nicht gut lief, ist die Tatsache dass bei 200 Gäste vier Zugänge zum Büffet notwendig gewesen wären, weil sonst die Schlangen und die Wartezeit einfach viel zu lange werden. Insofern waren wir schon bald 30 Minuten hinter unserem Zeitplan und die Gäste spürten und schmeckten das schließlich auch. Das Sensapolis hat sich bei uns schon entschuldigt und somit möchte ich das einfach an Sie weitergeben, und in unserer beider Namen um Verzeihung bitten.

Die alternative Vorspeise war für Gäste, die sich als Vegetarier angemeldet hatten, es tut mir leid, dass durch die Darstellung auf der Menükarte Erwartungen geweckt wurden, die wir nicht erfüllen konnten.

Wir haben fünf verschiedene Stücke im Repertoire und alle sind in ihrem Ablauf völlig anders. Die „Sizilianische Hochzeit“ stellt „networking“ in den Mittelpunkt, beim „Mörderischen Jubiläum“ oder „Tödlichen Kongress“ zum Beispiel wird jeder Tisch zu einem Team und somit wird die Konkurrenz angestachelt. Dort kann man mit weniger Aufwand, aber trotzdem mit einem gewissen Engagement, an alle Informationen gelangen. Sie zu gewichten und die Finten zu entdecken, liegt dann an Ihnen. Unser kniffligster Fall, „Klassentreffen“, hat gar nichts mit Gerüchten oder Vermutungen wie bei der „Sizilianischen Hochzeit“ zu tun, sondern da geht es darum, Motive zu entdecken und Alibis zu überprüfen.  Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Fall Ihnen gefallen könnte, denn wer nicht wirklich mitmacht und mitdenkt, kann den Fall nicht vollständig lösen. Wenn richtig gelöst, sind die Teams immer mächtig stolz. Unser neustes Stück, „Hotel Kriminell“ kann nur in einem Hotel gespielt werden, da gehen Gäste auch zur Recherche ins Hotelzimmer, bei diesem Stück gilt es, genau hinzuschauen, denn es gibt nur drei Hinweise auf den Mörder, die manchmal einfach übersehen werden. Das ärgert allerdings manche Gäste, wobei wenn sie zu offensichtlich wären, es auch wiederum bemängelt wird. Insofern war ich wirklich überrascht wie tief Sie in die „Mörderspiel-Materie“ eingestiegen sind und uns vorgeschlagen haben, den Verlauf des Abends mit den Gästen anders und somit befriedigender zu gestalten.


Es grüßt Sie ganz herzlich,
Ihre
Monika Kienle


Fr. Bure schrieb am 17. Dec. 2010 - 23:33

Danke für den Einsatz beim Giftmordverhindern. War knapp! Sizilianische Hochzeit in Ulm vom 16.12.!


S. Bauer schrieb am 12. Dec. 2010 - 14:45

Es wurde wieder sizilianisch geheiratet. Und wie! Am 11. & 12. Dezember im SI. Dazu gabs sizilianisches Lamm. Wenn das nicht passt.
Danke allen Helfern der Luigis, ohne euch wäre der Abend sicherlich anders ausgegangen...
Grazie.


karin urban schrieb am 27. Jul. 2010 - 19:30

In der Brasserie des Millenium Hotels fand am 23. und am 23.07 wieder einmal eine furiose Sizilianische Hochzeit statt. Vor ausverkauftem Haus wurden wir in die Familiengeschichte des mächtigen Don Massimo und Don  Alessandro eingeweiht. Dank der zahlreichen Consiglieris verlief das Fest fast friedlich- unerschrocken und zuverlässig half das Publikum wo es konnte, damit aus der Hochzeitsfeier keine Vendetta wurde.  Die beiden Musiker des Mörderspiel- Teams bekamen viel Applaus für ihre Tarantella; das  grandiose Buffett und  der aufmerksame Service ließen den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.


Elvira schrieb am 20. Apr. 2010 - 02:00

Die Schauspieler sind wirklich klasse. Die haben das "italienische" super rüber gebracht. Großes Lob! Es hat sich allein schon wegen den Schauspielern gelohnt hin zu gehen.
Es war ein sehr gelungener Abend. Vor allem, man hat echt nicht gemerkt wie die Zeit "verfliegt"!
Nach der Nachspeise, bei uns am Tisch, ach es ist ja noch nicht so spät, es ist bestimmt erst 10....
Von wegen, es war schon nach 12!
Schade nur, dass die Schauspieler so schnell verschwunden waren,
ich hätte Ihnen gerne noch persönlich gesagt, wie super Ihre Leistung war und das wir uns sehr gut unterhalten gefühlt haben!
Ich habe auch meinen Kollegen schon "vorgeschwärmt" dass das eine klasse Veranstaltung ist.
Mal sehen, welchen Fall wir uns als nächstes "vornehmen" ;-)


Karin Urban schrieb am 19. Apr. 2010 - 22:02

Am Freitag und Samstag haben wir in Stuttgart im Millenium Hotel wieder einmal Hochzeit mit zahllosen "Saluti" und einer großen Torte gefeiert. Der Bodyguard Luigi fühlte sich überfordert und bat um Mithilfe...Auf diesem Wege kann ich nur mit ihm sprechen: Danke, Danke, Danke- wer weiß wie alles sonst geendet hätte.
So hatten wir jedenfalls eine "Bombenstimmung" und haben diesen schönen Abend stilvoll gefeiert.

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Katrin G. - „Sizilianische Hochzeit“ Berlin Hotel schrieb am 16. Feb. 2009 - 01:00

Die Schauspieler waren toll, haben gleich von Beginn an Kontakt zu uns „Hochzeitsgästen“ aufgenommen und uns – unaufdringlich, nicht zu viel – mit einbezogen. Sie brachten eine super Leistung und das immerhin fast vier Stunden lang.

Leider fehlte dem Krimi etwas der rote Faden, so dass wir Hochzeitsgäste nicht recht wussten, in welche Richtung wir nun bei den anderen Gästen fahnden könnten. Zwar fanden wir letzten Endes die Lösung – aber wie wir dahin kamen hatte ja nichts mehr mit einem Krimi zu tun.

Der Ort der Veranstaltung – Hotel Concorde – hat mir gut gefallen. Das Personal war sehr freundlich und zuvorkommend. Zusätzlich zum Menü gab es Gemüse mit Dipp und Brot, hier wurde auch nachgefüllt. Das Essen, das ja immerhin für etwas mehr als 70 Personen gleichzeitig auf den Tisch kam, war ok. Die Getränkepreise waren einem 5-Sterne-Hotel entsprechend hoch. Hierauf sollte sich eben jeder einstellen.

Ich war sehr froh, dass wir „nur“ 70 Hochzeitsgäste waren. Dem Gästebuch hier habe ich entnommen, dass es auch Veranstaltungen mit 160 oder 300 Gästen gab. Das wären eindeutig zu viele gewesen.

Die Idee und die Umsetzung und vor allem die Leistung der Schauspieler haben uns aber doch sehr zugesagt und wir überlegen, ob wir es irgendwann mal mit einem anderen Stück versuchen.


Leaonardo da Vinci schrieb am 29. Dec. 2006 - 01:00

Ich war auf der Sizilianischen Hochzeit gestern Abend und ich fand es eigentlich recht gut.
Nur hätte ich für diesen Preis erwartet das das Essen besser ist und das das Trinken inclusieve ist.
Alles in allem wars recht gut aba ich würde kein 2. mal hingehen da das Preis-Leistungsverhältnins nicht richtig stimmt.


Mrs Kennedy schrieb am 11. Dec. 2006 - 01:00

Ich war Teilnehmerin der sizilianischen Hochzeit im Copthorn ...

... Jenny, die Großnichte des Cousins des Onkels meines Mannes lud zu ihrer Hochzeit. Unsere gesamte amerikanische Sippe war anwesend, wie auch der italienische Clan des Bräutigams.

Und ich kann nur sagen:
Es war ein großartiges Fest, bei dem sich viele Menschen, die sich nur entfernt oder gar nicht kannten näher kamen. Bei gutem Essen hatten wir viel Spaß und wurden in eine spannende Geschichte gezogen.

Ein dreifaches "SALUT" auf die Darbieter des unvergesslichen Abends!!!!


Beate und Olaf schrieb am 05. Oct. 2006 - 02:00

29.09.06 in Laatzen: eine sehr beeindruckende "Sizilianische Hochzeit"!!!
Wir waren schwerst beeindruckt und danken dem ganzen Team (!) für Spiel, Dramatik und Spannung (3 Dinge auf Einmal)und allen, die "Drumherum" für alle Wirkungen wirkten.
Die Tickets für den Abend kamen für uns übrigens aus Wien !
Also Mädels und Jungs : Little brother is also watching you!

Gruß und Dank, auch für die versammelten Autogramme.

Beate und Olaf


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